Biografie

Die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen zählt zur Topriege der jungen Geigergeneration. Bereits mit zwei Jahren bekommt sie ihre erste Violine, ein Jahr später ihren ersten Unterricht, und im Alter von fünf Jahren tritt sie zum ersten Mal auf. Eine Persönlichkeit, die ganz wesentlichen Anteil an ihrer künstlerischen Entwicklung hat, ist der legendäre Geiger und Pädagoge Tibor Varga, dessen Schülerin sie mit sieben wird. Früh erhält Mirijam Contzen Preise und Auszeichnungen, u.a.: Siegerin aller Kategorien beim internationalen Rundfunkwettbewerb Concertino Praga 1991, Kulturförderpreis des Landes NRW 1997, Aufnahme in die Liste des deutschen Musikrats 1999. Mit 16 Jahren gewinnt sie den Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga, der ihr die Tore zur Internationalen Musikwelt öffnet.

Ihr Weg führt sie auf bedeutende Konzertpodien: u.a. Berliner Philharmonie, Münchner Philharmonie, Alte Oper Frankfurt, Kölner Philharmonie, Liederhalle Stuttgart, Hamburger Musikhalle, Musikverein Wien, Barbican Hall London, Rudolfinum Prag, Victoria Hall Genf, Athens Concert Hall und Suntory Hall Tokio.  Sie musiziert dabei mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Helsinki Philharmonic, Orchestre de la Suisse Romande, Bamberger Symphoniker, Rundfunkorchester Berlin und dem RSO Frankfurt. Ihre Dirigentenpartner sind u.a. Eliahu Inbal, Raphael Frühbeck de Burgos, Leif Segerstam, Christopher Hogwood und Bobby McFerrin. Mirijam Contzen ist regelmäßiger Gast bei großen Festivals (u.a. Rheingau Musik Festival, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Chamber Music Festival Athen), Claudio Abbado lud sie zu den „Berliner Begegnungen“ ein. In der Saison 2003/2004 debütierte Mirijam Contzen bei den Salzburger Festspielen und in der Wigmore Hall London.

Mirijam Contzen, die eine Violine von Carlo Bergonzi spielt, gehört zur jungen Künstlerriege von ARTE NOVA/BMG Classics. Auf diesem Label legte sie bereits CDs mit Violinsonaten französischer Komponisten sowie ein Recital mit dem Titel „Favourite Violin Pieces“ vor; für letzteres erhielt Mirjiam Contzen den Deutschen Schallplattenpreis „Echo Klassik“ als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2001. Im Jahr 2004 veröffentlichte sie mit großem Erfolg das Album „Solo“ mit Werken von Bach, Bartók, Stravinsky, Ysaÿe und Tibor Varga. Diese Aufnahme wurde vom Strad Magazine, dem FonoForum und vielen mehr hoch gelobt. Ihre Aufnahmetätigkeit für ARTE NOVA wird fortgesetzt – als nächstens geplant sind eine CD mit den Bamberger Symphonikern mit den Violinkonzerten von Brahms und Dvořák in 2005 sowie für 2006 eine Aufnahme des Prokofjew Violinkonzertes.

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