Biografie

Florian Uhlig ist ein junger Künstler mit einem eigenen Kopf. Er pflegt ein breites und ungewöhnliches Repertoire von Bach bis zur Gegenwart, das er zu originellen Programmen bündelt. So präsentiert er auf seiner jüngsten CD Venezia (Black Box Music BBM1054) Werke, die von Gondoliere-Liedern inspiriert sind. Zwei davon hat Uhlig geschrieben, und auch seine Kadenzen zu Mozart-Konzerten komponiert er selbst. Auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen entwickelt Florian Uhlig immer neue, teilweise unkonventionelle Ideen und widmet sich auch der Improvisation, dem Gesprächskonzert, sowie Crossover-Projekten mit Literatur, Musikwissenschaften und anderen Musikstilen (www.florian-uhlig.com).
Nicht zuletzt seine hellsichtigen Interpretationen und sein Klangsinn machen ihn zu “einem der individuellsten und phantasievollsten jungen Pianisten unserer Zeit” (Musical Opinion).

Florian Uhlig wurde in Düsseldorf geboren und gab seinen ersten Klavierabend im Alter von zwölf Jahren. Er studierte bei Peter Feuchtwanger und führte seine Studien am Royal College of Music und an der Royal Academy of Music in London fort, welche er mit den höchsten Auszeichnungen und dem begehrten Premier Prix abschloß.

Florian Uhlig gewann zahlreiche internationale Preise. 1999 wurde er mit drei begehrten Auszeichnungen geehrt: einem Europäischen Kulturpreis der “Fondation Européenne de la Culture”, der Queen Elizabeth Rose Bowl für Verdienste um die Künste und dem Stephen-Arlen-Gedächtnis-Preis der English National Opera. Für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet wurde er dreimal in Folge mit dem Kritikerpreis der Münchner Tageszeitung ausgezeichnet.

Seine Solokonzerte führten Florian Uhlig in zahlreiche Länder Europas, Amerikas, Asiens und Südafrikas. Seit seinem Orchesterdebüt im Jahr 1997 mit der Erstaufführung des Clara-Schumann-Klavierkonzertes im Londoner Barbican konzertierte der Pianist unter anderem in Brüssel, Istanbul, Johannesburg (Linder Auditorium), Kapstadt (Baxter Concert Hall), Köln (Philharmonie), London (Wigmore Hall, South Bank Centre), Luxemburg, München (Herkulessaal, Prinzregententheater), New York (Steinway Hall), Prag (Rudolfinum), Rotterdam (Concertgebouw de Doelen), Seoul, Venedig und Wien (Musikverein). Er trat außerdem als Gast bei folgenden Festivals auf: Schleswig-Holstein, Beethovenfest Bonn, Kammermusiktage Schloß Elmau, Ludwigsburger Schloßfestspiele, France Musiques Paris und Musiksommer am Zürichsee.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Florian Uhlig ein gefragter Kammermusikpartner und Liedbegleiter. Er war der letzte Partner des legendären Baritons Hermann Prey und arbeitete mit Pamela Coburn, Mirijam Contzen, Franz Hawlata, Josef Protschka, Roberto Sacca, Ingolf Turban und Willard White, sowie mit den Schauspielern Christoph Bantzer, Peter Fricke und Gudrun Landgrebe zusammen.

Florian Uhlig gab Meisterkurse und hielt Vorlesungen am Royal College of Music, London, an der Kwangju Art University, Südkorea, am Conservatoire de Neuchâtel, Schweiz, als auch an den Universitäten von Johannesburg und Kapstadt.

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